Interaktionen in der Ökohydraulik

Interaktionen in der Ökohydraulik

Foto: Lehmann
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Die sog. Ökohydraulik beschäftigt sich mit den vielfältigen Interaktionen zwischen dem Abfluss, der Strömung und den am Gewässer befindlichen unterschiedlichen ökologischen Beschaffenheiten (bspw. Auen- und Ufervegetation, eigendynamische Gewässerlaufentwicklungen, Habitateigenschaften für Flora und Fauna). Ökohydraulische Parameter und Aussagen stellen somit eine wesentliche Grundlage für Habitat-Prognose-Modellierungen als auch für eine Bewertung der Ökosystemdienstleistungen (sog. Eco System Services) dar.

Das Fachgebiet für Wasserbau und Hydraulik stellt hier für unterschiedlichste Untersuchungen Modellansätze zur Verfügung, mit denen sich sowohl quantitativ als auch qualitativ die Ursachen und Wirkungen diverser ökohydraulischer Interaktionen bestimmen lassen. Als aktuelles Beispiel kann hier die Veränderung der hydraulischen Leistungsfähigkeit eines naturnah gestalteten Gewässerlaufes infolge einer Zunahme der Uferbewuchsdichte genannt werden, wozu entsprechend ausgerüstete Strömungs- und Wasserstandsmodelle zum Einsatz kommen.