Wasserbauliches Forschungslabor

Wasserbauliches Forschungslabor

Post- und Lieferadresse des Labors

L5|02 Wasserbauliches Forschungslabor
Günter-Behnisch-Straße 14
64287 Darmstadt

Hinweis: Die Günter-Behnisch-Straße hatte bis zur Umbenennung im Jahr 2013 ursprünglich den Namen Petersenstraße. Sollte ihr Navigationsgerät die aktuelle Adresse nicht erkennen, geben Sie alternativ Petersenstraße 13, 64287 Darmstadt ein.

Die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte des wasserbaulichen Forschungslabors (WBFL) werden durch Grundlagenforschung, praxisorientierte Aufträge und Lehre gebildet.

  • Für die Grundlagenforschung stehen im WBFL fünf unterschiedliche (zum Teil kippbare) Versuchsrinnen mit unterschiedlichen Längen und Breiten-Tiefen-Verhältnissen zur Verfügung.
  • Für praxisorientierte Fragestellungen wird im hinteren Bereich des WBFL eine Fläche bewirtschaftet, um konventionelle wasserbauliche Modellversuche durchzuführen.
  • Für die Lehre stehen auf der Empore der Laborhalle zahlreiche Lehrversuchsstände zum Einsatz bereit.

Als zu dem Fachgebiet Wasserbau und Hydraulik zugehörige Abteilung mit den fachlichen Schwerpunkten in den traditionellen Bereichen des Nutz- und Schutzwasserbaus, vom Fluss- und Verkehrswasserbau über die Wasserkraftnutzung bis hin zum Hochwasserschutz, stützt und ergänzt das WBFL Planungen und Konzepte durch experimentelle Untersuchungen. Ein Schwerpunkt der Arbeiten des WBFL liegt bei den neuen Fachdisziplinen aus der Schnittstelle von Ingenieur-, Natur- und Umweltwissenschaften, wozu insbesondere die Ökohydraulik und die Ethohydraulik genannt werden können.

Das WBFL bietet zudem durch die vorhandene Infrastruktur mit den Versuchsrinnen und Pumpensystemen hervorragende Voraussetzungen für Arbeiten aus dem Bereich der Grundlagenforschung.

Darüber hinaus umfasst die Arbeit des WBFL unter anderem die Modellierung und Simulation von Bauwerken des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft, wobei die physikalischen Experimente im Vordergrund stehen. Durch die direkte Verknüpfung mit der Abteilung „Hydromechanische Modellierungen im Wasserbau“ sind hierbei beste Voraussetzungen für eine „Hybride Modellierung“ gegeben, wobei eine Kombination von rechnergestützten und physikalischen Experimenten vollzogen wird und die Vorteile beider Methoden verknüpft werden.

Das WBFL bietet außerdem die Durchführung von In-Situ-Messungen (mehrdimensionale punktuelle Fließgeschwindigkeitsmessungen, Fließgeschwindigkeitsprofile, Partikelprobenahme und Siebanalysen) an.